Ja, ich halte ihn gerade stolz in den Händen (und das obwohl ich noch dazu parallel tippe!), den neuen Longplayer von Les Cactüs: Tofu jetzt!
Bestechend auf diesem Tonträger sind die ironiefreien Texte, eine echte echte Ausnahme im deutschsprachigen Bereich. Ein Hieb auf die Freundin dort, ein Ritt nach Paris dahinten, aber auch die gute alte Sozialkritik ("Hilfspolizist") dürfen bei diesem Album nicht fehlen. So vielfältig die Texte, so auch der musikalische Stil:
Vom typischen "1,2,3,4-Punk" bis hin zum wohltuenden Kiffer-Reggae ist alles zum glücklich werden vorhanden. Ein Album für die ganze Familie und den Freundeskreis also.
Einziges Manko dieser 15 Songs starken über mit über einer Stunde brutto Spielzeit (boah, ist das lang) langen CD: Es ist keine interaktive DVD und somit erfahre ich auch nichts weiter über das Lieblingsessen von Speckmeister, die heimliche Wettleidenschaft des Guido Smets oder weitere interessante Fakten, die einen wahren Fan wie mich interessieren könnten. Naja, dafür gibts ein Plus fürs Booklet, weil auf der letzten Seite auch unter anderem Frank Drinks Milk gedankt und Hallo gesagt wird.
Hallo zurück, Les Cactüs!
Für jeden, den es interessiert: Kaufen kann man die CD hier.
Hier die obligatorische Tracklist (beinahe hätt ich sie vergessen! Herrje, das wär ja eine Katastrophe gewesen):
- Einer reitet nach Paris
- Hilfspolizist
- Pudding mit Haut
- Wenn das so ist, bitte sehr!
- Sechs Tropfen Rock'n'Roll
- Klaus Peter Peemöller
- Wunder, Abenteuer, Geld
- Ich hab es satt
- Besoffene Teenies
- E.T. will zuhause onanieren
- Hier in meiner kleinen Pfütze
- Scheißlied
- Gibt mir ein Bier
- Qualität hat ihren Preis
- Verrant





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